Faseroptisches Ortsfilter-Verfahren
Das faseroptische Ortsfilter-Verfahren ist die spezielle
Ausführung eines Ortsfrequenzfilters in Sondenform. Es
besteht aus einer Gitteranordnung von Glasfaser-Lichtwellenleitern
auf der einen Seite des Messvolumens und einer Beleuchtung
auf der anderen Seite.
Im Messbetrieb wird damit die Ortsfrequenz von bewegten Einzelpartikeln
ermittelt. Das geschieht über eine Projektion der Partikelbewegung
auf das optische Gitter mit anschließender Frequenzanalyse
des entstandenen Signals. Aus der gemessenen Frequenz und
der bekannten Gitterkonstante wird die individuelle Geschwindigkeit
des Partikels berechnet.

Bestimmung der Partikelgeschwindigkeit
Durch Hinzufügen eines optischen Pulskanals in den Ortsfilter
kann zusätzlich die Partikelflugzeit ("Time of Flight")
der Einzelpartikel erfasst werden. Aus Flugzeit und Geschwindigkeit
ergibt sich direkt die Größe der Partikel in Bewegungsrichtung.

Bestimmung der Partikelflugzeit
- "Time of Flight"
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