|
|
| |
| Prozess-Interface
|
Im Unterschied zu Laborgeräten müssen die In-line-Partikelsonden
von Parsum bei unterschiedlichsten Prozessbedingungen zuverlässig
messen.
Besondere Bedeutung kommt dem Prozessinterface zu. Als Prozessinterface
bezeichnen wir dabei alle Maßnahmen und Komponenten, die dafür
sorgen, dass die Bedingungen im Prozess mit dem Arbeitsbereich der
Messsonden in Einklang gebracht werden.
- hohe Partikelkonzentrationen
- großer Feinstaubgehalt unter 50 µm
- feuchte, klebrige und anhaftende Partikel
- vereinzelte große Agglomerate über 6 mm
- hohe Temperaturen
- pulsierende Partikelbeladung
- ungleichmäßige Partikelbewegung und Strömungsverhältnisse
Kernstück des Prozessinterfaces ist die interne Zuführung
eines Spülmediums (Druckluft, Stickstoff o.a.) für permanente
oder gepulste Spülung der Optik im Messvolumen. Das Spülmedium
wird im Messvolumen durch verschiedene Spülzellen zu einem Luftstrom
geformt, der die Optiken frei von Partikelbelag hält und so
eine hohe Standzeit zwischen den notwendigen Reinigungsintervallen
ermöglicht. Die Standzeit wird dabei z. B. durch Materialeigenschaften
und Strömungsverhältnisse beeinflusst. Für bisher
realisierte Installationen reichen diese Intervalle von praktisch
völliger Wartungsfreiheit bis zu einigen Tagen (für besonders
feuchte Produkte).
Zur Dispergierung und Verdünnung von Partikelströmen
dienen In-line-Dispergierer, die entweder intern oder extern mit
Dispergierluft versorgt werden.
Die Auswahl der richtigen Komponenten erfolgt individuell für
jede Applikation durch Probemessungen oder Evaluierung während
einer Testinstallation.
Spülzelle SZ 11
- Messvolumen: 10 mm
- Größenbereich: 200 µm bis 6000 µm
- Mittlere Partikelgröße >500 µm
Anwendbar bei frei fallenden oder pneumatisch geförderten Partikeln und Granulaten mit geringem Feinanteil. Einzelne größere Agglomerate können vorhanden sein, Anwendung für die Spraymessung möglich.
|
 |
Spülzelle SZ 20-4
- Messvolumen: 6 mm
- Größenbereich: 50 µm bis 2500 µm
- Mittlere Partikelgröße >200 µm
Für Produkte mit geringem Feinanteil im freien Fall. Einzelne größere Agglomerate führen nicht zum Verstopfen.
|
 |
Dispergierer D 23
- Messöffnung: 4 mm
- Größenbereich: 50 µm bis 2000 µm
- Mittlere Partikelgröße >50 bis 1200 µm
Für alle Materialien mit hohem Feinanteil und wenigen Partikeln>4000 µm. Geeignet für sehr dichte Partikelströme oder zur direkten Messung in Wirbelschichten hoher Konzentration. Die zyklische Gegenspülung sorgt für die Beseitigung von Ablagerungen und Verstopfern. Er verfügt über 2 interne Luftzuführungen und benötigt eine 2-kanal-Luftsteuereinheit.
|
 |
Inline Dispergierer D 11
- Messöffnung: 8 mm
- Größenbereich: 50 µm bis 6500 µm
- Mittlere Partikelgröße: 1000…4000 µm
Geeignet für sehr breite Verteilungen, mit Überkornanteil. Die zyklische Gegenspülung sorgt für die Beseitigung von Ablagerungen und Verstopfern.
Einsetzbar z. B. für Wirbelschichten hoher Konzentration mit Feinanteil und großen Agglomeraten, Mahlprodukten mit Fein- und Grobanteil. Der D11 verfügt über 3 zusätzliche externe Luftzuführungen und benötigt eine 4-kanal Luftsteuereinheit.
|
 |
| |
 Ergänzt wird das Zubehörprogramm durch verschiedene Regeleinheiten für den Luftstrom.
Die Luftsteuereinheiten (Ausführung 2- und 4-kanalig) verfügen über Druckminderer, Rotameter zum Einstellen der exakten Luftmenge sowie einer Zeitsteuerung für die periodische Abreinigung mit einem Spülluft-Impuls. Zum Betrieb ist getrocknete, staub- und ölfreie Druckluft erforderlich („Instrumentenluft“) |
[zurück]
[drucken]
|
|
|
|
|
| |
|